Leben mit MS

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Im April: Leben mit MS

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung des zentralen Nervensystems (das gesamte Gehirn und Rückenmark können betroffen sein). Die Krankheitssymptome variieren von Patient zu Patient. Es gibt viele "unsichtbare" MS-Symptome, welche für Außenstehende nicht zu erkennen und somit schwer zu verstehen sind. Für Betroffene steht die MS oft als Wende im Leben.

Die Multiple Sklerose verändert ein Leben, nimmt ihm ganz bestimmt aber nicht die Schönheit! Was genau versteht sich unter einem schönen Leben? Eine allgemeine Antwort findet man darauf nicht, da jeder von uns das Leben durch seine eigene Sicht und Erlebniswelt definiert.

In einem aus Schweden stammenden Waldmärchen – erfahren wir dabei so Manches, was das Leben so ausmacht: An einem schönen Sommertag war um die Mittagszeit tiefe Stille im Wald eingetreten. Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel. Da streckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte: „Was ist das Leben?“ Alle waren betroffen über diese schwere Frage. Eine Rose entfaltete ihre Knospe und schob behutsam ein Blatt ums andere heraus. Sie sprach: „Das Leben ist eine Entwicklung." Weniger tief veranlagt war der Schmetterling. Lustig flog er von einer Blume zur anderen, naschte da und dort und sagte: „Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein." Unten am Boden schleppte eine Ameise sich mit einem Strohhalm ab, zehnmal länger als sie selbst und sagte: „Das Leben ist nichts als Mühe und Arbeit." Es hätte nun einen großen Streit gegeben, wenn nicht ein feiner Regen eingesetzt hätte, der sagte: „Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen." Hoch über ihnen zog majestätisch ein Adler seine Kreise, der frohlockte: „Das Leben ist ein Streben nach oben." Dann kam die Nacht. Nach einer Weile ging ein Mann durch die leeren Straßen nach Hause. Er kam von einer enttäuschten Lustbarkeit und sagte vor sich hin: „Das Leben ist ein ständiges Suchen nach Glück und eine Kette von Enttäuschungen.“ Nach der langen Nacht kam endlich die Morgenröte und sagte: „Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit."

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Das Gestern ist nur ein Traum, das Morgen nur eine Vision. Aber das Heute, richtig gelebt, macht das Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision der Hoffnung. (Aus dem Sanskrit)

Genießen Sie die herrliche Frühlingszeit!

Ihre „Bella“

Nathalie Todenhöfer Stiftung

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