Ich habe eine weitere Bitte: Viele MS-Kranke leiden nicht nur an ihrer Krankheit. Sie haben oft durch Arbeitslosigkeit und andere Schicksalsschläge große materielle und seelische Probleme.

Sie können häufig mit den bescheidenen staatlichen Zuschüssen ihre Wohnung nicht wirklich behindertengerecht umbauen. Oder sie hatten seit vielen Jahren keinen Urlaub mehr. Und manchmal, wenn Mütter MS-krank sind, müssen die Kinder die Rolle der Mutter und Hausfrau übernehmen. In all diesen Fällen, in denen zu MS noch eine weitere Notlage hinzukommt, wird Ihre Hilfe besonders dringend benötigt.

Wir haben in Deutschland mit der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ eine großartige Hilfsorganisation. Sie kümmert sich in beispielhafter Weise um Aufklärung, unterstützt die Forschung und hilft vielen Betroffenen materiell und seelisch.

Die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung, die ich führen darf, will in partnerschaftlicher Abstimmung mit der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ denen helfen, denen es besonders schlecht geht und denen weder der Staat noch andere karikative Organisationen helfen können. Und wir wollen verstärkt Bewusstsein schaffen für diese noch immer unheilbare Krankheit.

Das Grundkapital der Nathalie-Todenhöfer-Stiftung hat meine Familie finanziert. Alle Personal- und Verwaltungskosten, aber auch einige Projekte, können durch unsere Stiftung direkt finanziert werden. Wenn wir jedoch möglichst vielen MS-Kranken in Not etwas Sonnenschein in ihren häufig trüben Alltag bringen wollen, brauchen wir bitte Ihre Unterstützung.

Meine Bitte daher: Vergessen Sie uns nicht! Helfen Sie uns, gegen diese furchtbare Krankheit zu kämpfen. Wir brauchen Sie - ohne Sie schaffen wir es nicht.

Ihre

Nathalie Todenhöfer