Jahresausklang

news

Im Dezember: Jahresausklang

12.2015

Der Dezember steht ganz im Zeichen der Adventszeit (lateinisch: adventus "Ankunft").

Während vielerorts Trubel und Hektik das vorweihnachtliche Geschehen bestimmen, lassen bei einigen Menschen am Jahresende die körperlichen Kräfte nach. Eine Ursache könnte in der stressigen Weihnachtszeit liegen: ein anderer, wir vergessen gerne unseren körperlichen Signalen Beachtung zu schenken. Doch wie kann ich andere achten, wenn ich mich selbst nicht achte? Die Gründe, mangelnder Eigenverantwortung, sind meist vielfältig - es gehört jedenfalls immer eine Unsicherheit über den Wert der eigenen Person und ein "sich-nicht-annehmen-können" dazu.

Eigenverantwortung bedeutet zunächst, gut für sich zu sorgen. Ein Gefühl zu sich selbst entwickeln zu können, mit sich einverstanden sein können, bei sich zuhause sein können, es mit sich und bei sich aushalten. Wichtige Grundlagen, so sagt die psychologische Forschung, werden in der Kindheit gelegt. Elementar ist das Spüren von uneingeschränkter Zuwendung, Bestätigung und Annahme in einem angstfreien Raum. Wo Menschen eine sichere Bindung spüren, werden diese sich im Selbstvertrauen vorwärts orientieren. Wichtig ist: der Blick zurück, um sich seiner Verhaltensmuster bewusst zu werden. Letztendlich jedoch, geht es darum, im Heute zu leben. Eigenverantwortung heißt deshalb auch: mit der Erfahrung aus dem Gestern heute leben und nach vorne schauen.

Charlie Chaplin, schrieb an seinem 70. Geburtstag im Jahr 1959 ein eindringliches Gedicht zur Selbstliebe:

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man "Authentisch-Sein" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man "Selbstachtung" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man "Reife" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich "Selbstachtung" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose qrojekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Sqaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Temqo. Heute weiß ich, das nennt man "Ehrlichkeit" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Sqeisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist "Selbstliebe" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "Einfach-Sein" Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen qartner, diese Verbindung nenne ich heute "Herzensweisheit" Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und qroblemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, das ist das Leben!

(Charlie Chaplin, 1889 – 1977, britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Schnittmeister, Komponist und Filmproduzent)

Für die nächste Zeit möchte ich Ihnen eine Frage mit auf den Weg geben: Warum bin ich ein Geschenk für mich und andere?

Ein Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.

(Harold Glen "Hal" Borland, 1900 – 1978, amerikanischer Schriftsteller)

Ob Sie nun ein traditionelles christliches Weihnachten feiern oder ob Sie die Zeit mit sich selbst, in der Natur oder Ihren Haustieren verbringen - Ihnen allen, eine ruhige Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch in das Jahr 2016!

Ihre "Bella"

Zurück zu Neuigkeiten

Nathalie Todenhöfer Stiftung

  • Pienzenauerstraße 27
  • D-81679 München

Kontakt

Sommerpause

  • Die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung, verabschiedet sich in die Sommerpause.
  • Vom 29.07.2019 bis 09.09.2019 ist unser Büro geschlossen.
  • Wir wünschen allen eine angenehme Sommerzeit!