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Im Oktober: Herbstzeit-Impfzeit

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit Anfang diesen Jahres: die jährliche Impfung gegen saisonale Grippe (Influenza) für alle, die ein erhöhtes Risiko haben, besonders schwer zu erkranken.

Hierzu zählen Menschen ab 60 Jahre, chronisch Kranke jeden Alters, Schwangere sowie Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten mit dem Vierfach-Impfstoff für die Versicherten, für die sie empfohlen ist. Für privat Krankenversicherte gelten ähnliche Kostenübernahmeregelungen. Vierfach-Impfstoffe enthalten Antigene von zwei A-Varianten (derzeit sind das A/H1N1 und A/H3N2) und zwei B-Varianten. 

Weitere Informationen zur Grippeimpfung: Impfen Info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bei vielen Menschen ist die Herbstzeit eine unbeliebte Jahreszeit – da sie in der Regel mit Sturm und Regenwetter verbunden wird. Sämtliche Bäume färben jetzt ihre Blätter in prächtig bunte Farben und ziehen dadurch wertvolle Stoffe in Stamm und Wurzeln zurück um sich damit auf den Winter vorzubereiten.

Für einige Menschen finden „Wunder“ nur dann statt, wenn die Naturgesetze überschritten oder außer Kraft gesetzt werden. In diesem Sinne zählen ein Ameisenhaufen im Wald, die erstaunliche Vielfalt und Zusammengehörigkeit der Lebewesen im Wald oder die staunenswerten
Überlebenskünste mancher Tiere und Pflanzen nicht dazu. Unser Wald steckt voller Wunder. Auf mindestens 11.000 könnte man die Zahl festlegen, dies ist wie man weiß, die ungefähre Anzahl der Arten eines naturnahen Buchwaldes. Doch nicht nur jede einzelne Art ist mit ihren spezifischen Fähigkeiten, sich in der Natur zu behaupten, einzigartig und wunderbar. Voller Wunder ist auch die Verbindung der einzelnen Lebewesen untereinander. Alles ist aufeinander angewiesen, alle brauchen und ergänzen sich einander. Kein Geschöpf ist sich selbst genug, alle können nur abhängig voneinander existieren.

„Die Natur verlangt nicht, dass wir vollkommen sind, aber sie verlangt von uns, dass wir reifen.“ (Verfasser Unbekannt)

Natur ist keine unerschöpfliche Ressource. Wir Menschen sind auf die Natur angewiesen. Sie ist unsere Lebensgrundlage. Und wenn wir in der Zukunft nicht alles verlieren wollen, sollten wir Menschen uns schnell bewusst machen, dass auch wir abhängig sind von der Vielfalt allen Lebens der Natur.

Ihre „Bella“

 

Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Georg Toporowsky: Spirituelle Auszeit im Wald. Verlag Herder 2017

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