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Im April: Bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient

04.2019

Medizinische Fachbegriffe in einem Arztbrief: wie Optikusneuritis, Uhthoff-Phänomen oder Immunmodulation –

Das ist für die meisten Patienten oft schwer zu verstehen. Nur wenige davon trauen sich beim Arzt nachzufragen, weil jeder Patient bemerkt, wie groß der Zeitdruck von Ärzten heute ist. Die Folge, der Patient bekommt Schwierigkeiten, Entscheidungen (z. B. für oder gegen eine Therapie) zu treffen oder nimmt seine Medikamente nicht richtig oder erst gar nicht ein. Kurz gesagt: Das Nicht-Verstehen geht meist mit mangelnder Gesundheitskompetenz einher und schadet damit der Gesundheit.

Über die „Was hab´ ich?“ Website haben Ratsuchende die Möglichkeit, ihren Befund in eine für sie leicht verständliche Sprache übersetzen zu lassen. Eine einfache Idee, die Großes bewirkt: Damit Patienten im Arztgespräch die richtigen Fragen stellen und gemeinsam mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können, erhalten sie von „Was hab´ ich?“ eine für sie verständliche Erklärung ihrer medizinischen Befunde. Dieser Service ist für Patienten kostenlos. „Was hab’ ich?“ steht für ein Sozialunternehmen, welches auf vielfältige Weise dazu beiträgt, dass Patienten gute Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen können.

Welche Dokumente kann ich bei „Was hab´ ich?“ übersetzen lassen?
Sie können den Befund einer Untersuchung (beispielsweise einer MRT- oder Röntgenuntersuchung), einen Laborbefund, einen Arztbrief, einzelne Fachbegriffe oder ICD-Codes zur Übersetzung schicken. Im Hintergrund der Website washabich.de arbeiten Medizinstudierende und Ärzte ehrenamtlich für eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient.

Hinweis: Die Befundübersetzung ersetzt keinen Arztbesuch. Sie erhalten keine Zweitmeinung und keine Therapieempfehlungen.

Welche Vision steckt hinter „Was hab´ ich?“
Arzt und Patient sollen sich auf Augenhöhe begegnen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: die Heilung, Verbesserung oder Linderung einer Krankheit. Der Patient von heute, will seine Erkrankung verstehen und möchte an der Therapie Entscheidung teilhaben.

Mehr Informationen zu „Was hab´ ich?“ unter: washabich.de

Ihre „Bella“

Quelle:
"Was hab' ich?" gemeinnützige GmbH

Nathalie Todenhöfer Stiftung

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