
Im Juni: Barrierefreie Orte finden
06.2026
Die UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe besitzen. Ein wichtiger Bestandteil von Teilhabe ist die Information.
Ein spontaner Besuch im Museum, Restaurant oder zum Einkaufen - ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität immer wieder eine Herausforderung und der Frage: „Komme ich überhaupt dort hin? In der „Wheelmap.org“ Karte kennzeichnet ein einfaches Ampelsystem, ob der gewünschte Ort barrierefrei auffindbar ist.
Die Planung eines barrierefreien Ausflugs oder Urlaubs wird durch verschiedene Portale und Anlaufstellen erleichtert. Mit der „Wheelmap.org“ Website/App können ihre Nutzer ganz leicht Orte finden, eintragen und über ein Ampelsystem bewerten.
Menschen mit oder ohne Behinderung, können Orte auf der Online-Karte in ihrer Umgebung markieren. Das Ampelsystem kennzeichnet die Barrierefreiheit dieses Ortes und mit wenigen Klicks kann die Bewertung vom Nutzer abgespeichert werden. Ob ein Museum, eine Arztpraxis oder ein Bahnhof Voll-/Teilweise-/oder Nicht rollstuhlgerecht zu erreichen ist, wird für den Nutzer sofort erkennbar. Grün steht für einen uneingeschränkten, stufenlosen Zugang und „Voll rollstuhlgerecht“. Orange markierte Orte sind „Teilweise rollstuhlgerecht“ und Rot steht für „Nicht rollstuhlgerecht“. Jeder kann mitmachen – bspw. neue Orte eintragen oder bestehende Informationen aktualisieren.
Die „Wheelmap.org“ Online-Karte zum Suchen, Finden und Bewerten ist kostenlos. Alle Nutzer sind damit gut ausgestattet, um unterwegs barrierefreie Orte standortgenau zu finden und zu bewerten. Mehr Informationen zur „Wheelmap.org“ unter: news.wheelmap.org
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von den Berliner Sozialhelden e.V., die sich seit Jahren dafür einsetzen, Barrieren sichtbar zu machen und Schritt für Schritt abzubauen.
"Kein Mensch darf sagen: Solches trifft mich nie." Ein berühmtes Zitat, das dem griechischen Philosophen Menander (um 342-291 v. Chr.) zugeschrieben wird.
Ihre „Bella“
